Ein langes Leben und alt zu werden ist heutzutage immer wahrscheinlicher. Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor zum Thema „Altersvorsorge – Sicherheit für einen glücklichen Ruhestand“   

“Trautes Heim – Glück allein” Jeder Vierte Bundesbürger denkt über ein Eigenheim nach. Nicht nur Schnecken ziehen sich gern in ihr Haus zurück. Der Mensch neigt zum ‘Cocooning’: sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen, um der Hektik des Alltags zu entfliehen und neue Kräfte zu tanken. Was braucht der Mensch? Welche Bedürfnisse zählen zu den Grundbedürfnissen, die erfüllt werden müssen, um Gesund leben zu können, die Schutz gewähren und um zu überleben? Der Gründervater der humanistischen Psychologie, Abraham Maslow ist mit der Bedürfnispyramide bekannt geworden. An unterster Stelle stehen die körperlichen Grundbedürfnisse wie Atmung, Wärme, Trinken, Essen und Schlaf. Gefolgt vom Sicherheitsbedürfnis dem „Dach über den Kopf“, einer gewissen Ordnung und Schutz vor Gefahren. Das Verlangen nach Freundschaft, Liebe, Fürsorge und Gemeinschaft bildet das Bedürfnis nach sozialen Beziehungen ab. Das Streben nach Wertschätzung und Selbstakzeptanz wird dem Bedürfnis nach Kompetenz zugeordnet. Die Selbstverwirklichung bildet die Ausschöpfung des eigenen Potentials ab. Das Zusammenspiel bedeutet, dass zahlreiche Bedürfnisse befriedigt werden wollen, um ein Glücklich Sein zu erreichen. Drei Grundbedürfnisse der Selbstbestimmungstheorie von den amerikanischen Psychologen Deci und Ryan sind dem Menschen angeboren und begleiten ein Leben lang:

  1. Das Bedürfnis nach Kompetenz und Wirksamkeit.
  2. Das Bedürfnis nach Autonomie und Selbstbestimmung.
  3. Das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit.

Die Forschung bestätigt, dass es zahlreiche weitere Ansätze gibt, damit ganzheitliche Gesundheit und Glück erreicht wird. Studien belegen, dass es sich lohnt darauf zu achten, dass neben ausreichend Nahrung, einem Dach über den Kopf, genügend Liebe und Gemeinschaft wichtig ist.

Gesunde Lebensführung

Eine Grundvoraussetzung für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung liegt in der gesunden Lebensführung. Gesund leben bedeutet beispielsweise sich ausgewogen zu ernähren mit dem Ziel, ein Leben ohne gesundheitliche Beschwerden genießen zu können. Oder Freizeitaktivitäten für Vitalität und Fitness, Weiterbildung und Training für alle Sinne. Selbstständige Versorgung, Entscheidungsfreiheit, Unabhängigkeit ohne fremde Hilfe glücklich jeden Lebensabschnitt meistern und alt werden. Der Wunsch nach Unabhängigkeit bestimmt die Zielrichtung für Versorgungs- und Vermögensstrategien. Heutige Entscheidungen betreffen weitreichend die Lebensplanungen. Worauf sollte geachtet werden?

Finanzielle Sicherheit – Investition in Wohneigentum

Die eigenen vier Wände stehen nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste der Bundesbürger. Sicherheit, Stabilität und Wachstum gehören weiterhin auf die Wunschliste. Als der Euro kam hieß ein Spruch: „Die Markt geht, der Euro kommt, aber die Immobilie bleibt.“ Geschichtlich und erfahrungsgemäß hat sich bestätigt, dass jede Anlageform auf die persönlichen Verhältnisse zugeschnitten werden sollten, um langfristig Sicherheit zu bringen. Hierbei stehen Investitionen in Sachanlagen wie Wohneigentum oder Immobilien deutschlandweit ganz oben. Die Entscheidung Eigentumswohnung oder Haus fällt individuell aus. Eigentum besitzen, Sachwertanlagen als Vorsorgemaßnahmen, Altersvorsorge und Steuern sparen gelten als die Hauptgründe für die Entscheidung zum Erwerb von Wohneigentum, bestätigen Umfragen durch das Bundesbauministerium. Vorteile für den Erwerb von Immobilien, sie gelten als wertbeständig und inflationsgeschützt. Wer im Alter im schuldenfreien Hans mietfrei wohnt, hat mehr von seiner Rente. Bei Vermietung der Immobilie kommen monatliche Mieteinnahmen dazu. Ein Nachteil ist, dass Häuslebauer das Kapital über Jahrzehnte binden und Sparen schwieriger ist. Langfristige Wertsteigerungen der Immobilie funktioniert in guter Lage, im ländlichen Raum sollten Wertverluste einkalkuliert werden. Wird die Immobilie vermietet, besteht für den Vermieter das Leerstandszeitenrisiko, Verwaltungsaufwand und Mehraufwand mit Mietern.

Misstrauen zur Altersvorsorge

Die Mehrheit der Deutschen leidet unter Angst beim Thema Altersvorsorge. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) hat veröffentlicht, dass zwei Drittel der Befragten davon ausgehen, dass sie als Senioren weniger Geld haben werden. Wenig Vertrauen besteht bei der gesetzlichen Rente, gefolgt von der betrieblichen Altersvorsorge. Die DIA Studie belegt, dass 70 Prozent der Befragten ihre Vorsorge als unzureichend einschätzen, trotzdem keine Abhilfe schaffen. Nur etwa die Hälfte plant eine Investition in die Altersvorsorge.

Woran liegt das? Gesetzliche Rente und ein langes Leben als Rentner, daran glauben die jüngeren Generationen nicht. Denn die Renten müssen nicht nur immer länger ausgezahlt werden, wenn die Bevölkerung länger lebt, sondern die Erwirtschaftung durch weniger Erwerbstätige stellt ein Problem dar. Der Trend der Überalterung der Gesellschaften ist weltweit zu beobachten. Lag der Altersmedian im Jahre 1950 weltweit bei ca. 24 Jahren, beträgt er hundert Jahre später 37 Jahre. Beim Blick auf Europa verschärfen sich die Zahlen: Der Median betrug 1950 29 Jahre, 2050 wird er 50 Jahre betragen. Besonders von dieser Entwicklung betroffen ist Deutschland. Grund dafür sind die niedrigen Geburtenraten in der Relation zur hohen Lebenserwartung. Mädchen, die heute geboren werden, haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 100 Jahren.

Die Angst vor der Altersarmut

Das Vertrauen in der gesetzlichen Rente hat durch die langen und konträren Diskussionen über die Grundrente gelitten. Fast 17 Prozent der Rentner*innen in Deutschland sind durchschnittlich laut DIW und Bertelsmann-Stiftung von Altersarmut betroffen. Die Zahl in teuren Metropolen liegt höher und laut der Studienprognose wird in zwanzig Jahren bundesweit jeder fünfte Bürger betroffen sein. Die private Altersvorsorge ist wichtig. Altersarmut geht alle. Je früher angefangen wird in eine zusätzliche private Vorsorge zu investieren, hat mehr Zeit um eine solide Vorsorge aufzubauen. Für die Jugend ist es schwer sich dem Thema rechtzeitig zu öffnen, aber unbedingt nötig.

Der beste Lösungsweg besteht darin, rechtzeitig sich mit dem Thema für eine individuelle Vermögens- und Vorsorgestrategie zu beschäftigen und aufzubauen, um auch im Alter ein zufriedenstellendes Leben zu führen. Der Weg über Immobilienbesitz, gepaart mit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge und der Prüfung verschiedener anderer Anlagemöglichkeiten steht jedem offen. Nichts tun, Verantwortung abgeben und auf andere verlassen, dann ist man verlassen.

 

Eric Mozanowski baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen.

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