Lebensmittelrettung: Wertschätzung statt Verschwendung

In-Door-Farming-Systeme führen zu mehr Gerechtigkeit und tragen zum Umweltschutz bei. Die Umweltauswirkungen des Eingriffes des Menschen in die Natur zur Produktion von Lebensmitteln und Futtermitteln als Diskussionsgegenstand.

MABEWO AG – Anlage Bubesheim/Landkreis Günzburg – Landwirtschaft in der Zukunft – Konzepte für die Ernährung der Welt, MABEWO AG Ideen von Dipl.-Ing. Jörg Trübl, Schweiz

Die globale Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten fordert Politik, Wirtschaft und Gesellschaft heraus. Nach aktuellen Untersuchungen von 2020 des deutschen Thinktanks “Fraunhofer Instituts” sind dabei verschiedene Handlungsebenen und Handlungsstränge zu berücksichtigen. Es geht um Bewusstsein und Wissen. So fand unter dem Motto „Deutschland rettet Lebensmittel!“ vom 22. bis 29. September 2020 eine bundesweite Aktionswoche für mehr Lebensmittelwertschätzung als Bestandteil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung statt. Lebensmittelverschwendung contra Hunger. In allen Überflussgesellschaften wie in Österreich, der Schweiz und Deutschland werden Millionen Tonnen Lebensmittel jedes Jahr entlang der Lebensmittelversorgungskette als Abfall entsorgt. Aufklärung und Sensibilisierung sind notwendig. Hierzu gehören auch „Beste Reste-App“ von „Zu gut für die Tonne!“, einer Informations-Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Deutschland gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln. Europaweit laufen auf unterschiedlichen Ebenen Informationsveranstaltungen und Kanäle, um eine Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und damit (auch) Umweltschäden einzudämmen. Zehn Milliarden Menschen werden 2050 erwartet. Auf der einen Seite der Überschuss an Lebensmitteln, auf der anderen Seite der Welt – Hunger und Not. Das wird sich ändern müssen, zumal durch die Pandemie Corona die Zahl der Unterversorgten weltweit steigt.

Lebensmittelproduktion, Lebensmittelverschwendung – ein Problem der Verteilung und des Überschusses zwischen Gerechtigkeit und Umweltschutz

Die Umweltauswirkungen des Eingriffes des Menschen in die Natur zur Produktion von Lebensmitteln und Futtermitteln für Tiere sind Gegenstand vieler wissenschaftlicher Diskussionen. Einigkeit besteht darüber, dass neben Verhaltensänderungen der Konsumenten die Produktionsmethoden radikal modifiziert werden müssen. Der Weg führt von der traditionellen Acker Landwirtschaft hin zu modernen und umweltschonenden Systemen. Nach Untersuchungen der University of Washington in Seattle/USA aus dem Jahre 2019 erreicht die Weltbevölkerung 2060 ihren Höhepunkt und beginnt fortan zu schrumpfen. Erwartet werden ungefähr 10 Milliarden Menschen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Überbevölkerung und Klimawandel werden insbesondere in Genf/Schweiz gesammelt. Dort ist der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), eine Institution der Vereinten Nationen, ansässig. Wissenschaftlicher Konsens führt zu politischen Maßnahmen. Die Europäische Union hat mit dem Konzept vom Feld auf den Teller 2020 Maßstäbe gesetzt, um die gefürchteten Pestizide, Herbizide und Insektizide nicht mehr massiv einzusetzen, außerdem befürchten Wissenschaftler und die Bevölkerung Schäden durch Mikroplastik in der Nahrung. Im Mai 2020 hatte die Europäischer Union in Brüssel eingeräumt, dass die rechtlichen Regeln zur Zulassung und Kontrolle von chemischen Pflanzenschutzmitteln nicht ausreichen.

Verbesserung der Produktions- und Logistikprozesse in der Landwirtschaft

Der steigende Druck der Öffentlichkeit, auf der einen Seite die Verschwendung zu beenden und auf der anderen Seite die Versorgung in Gebieten der Erde zu verbessern, die unter Mangel leiden, führt zu der Akzeptanz von Indoor-Farming Systemen. Wenn Lebensmittel und Futtermittel an dem Produktionsort gleich genutzt werden, können lange Wege vermieden werden. Außerdem verhindert das die Flächennutzung und den Eintrag schädlicher Mittel. Das entspricht der Idee der Europäischen Union, lange Wege zu vermeiden (Farm to Fork). Lokale Lebensmittel-Kreisläufe werden notwendig. Indoor-Farming benötigt die nachhaltige Energie aus der Photovoltaik, die in den Gebieten mit extremer Sonneneinstrahlung im Überfluss zur Verfügung steht. Hier kann die Unterversorgung langfristig bekämpft werden. Durch den entfallenden oder stark minimierten Lebensmitteltransport entstehen weitere Vorteile. Durch die Präzisionslandwirtschaft (Stichworte Vertical-Farming, Aquaponik Systeme) in Indoor-Farming-Anlagen werden die Effizienz der Produktion gesteigert und die Nachhaltigkeit erhöht.

In Door Farming Systeme der MABEWO AG Schweiz

Die Minimierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln erreicht die MABEWO AG durch das geschlossene Kreislaufsystem der Indoor-Farming Anlagen. In dieser Umgebung – Licht von LEDs, geschlossener Wasser und Abwasserkreislauf – können Kulturpflanzen effektiv gedeihen und sind keinen schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Langjährige Erfahrung besteht in der Pflanzenzucht in großen Gewächshaus Systemen. Diese langjährigen Erfahrungen verdeutlichen, wie Kulturpflanzen optimal gedeihen. Nachteile der Gewächshaussysteme vermeidet die MABEWO AG durch die technische Umsetzung. Die Zukunft der Wertschöpfung liegt in Kreislaufsystemen. Die Pflanzenzucht in Indoor-Farming Anlagen ist extrem effektiv.

MABEWO AG in Bubesheim/Landkreis Günzburg im schönen Schwabenland

Der Bau und die erste Inbetriebnahme des Prototypen in Bubesheim/Landkreis Günzburg der MABWEO AG gibt Hoffnung. Die konsequente Nutzung der technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts gibt die Möglichkeit die bald 10 Milliarden Menschen zu ernähren und zugleich den Planeten Erde vor einer Zerstörung zu bewahren. Die Ideen der MABEWO AG sind wertvolle Beiträge und Wohlstands Bringer, durch die Erhöhung der Wertschöpfung. In dem gut erreichbaren und landwirtschaftlich geprägten Bubesheim – Landkreis Günzburg werden neuste Anbautechniken für ein optimiertes Wachstum von Gemüse und Superfoods getestet. Der Solar-Dome der MABEWO AG in Bubesheim bei Günzburg wurde im Inneren in den Varianten Green-Dome, Agrar-Dome und Life-Dome ausgebaut. In den Modulen wurden jeweils verschiedene Pflanz- und Bewässerungssysteme umgesetzt. Green-Domes sind in sich geschlossene, digital kontrollierte Produktionsmodule. Die Erzeugung von erneuerbarer Energie wird mit der Produktion von Lebensmittel verbunden. Diese verschiedenen Kombinationen erlauben den direkten Vergleich und die Optimierung der Systeme, angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Pflanzen. Das gewölbte Dach des Solar-Domes ist mit Photovoltaik-Paneelen belegt, die das Sonnenlicht im Tagesverlauf effektiv zur Gewinnung von Strom nutzen. MABEWO CEO Jörg Trübl hierzu: “Wir bei MABEWO AG leben die Idee, dass durch Technologie eine bessere Landwirtschaft möglich ist.” Eine Besichtigung der Anlage ist nach Voranmeldung möglich.

 

V.i.S.d.P.: 

Catrin Soldo  
Pressesprecherin  

MABEWO AG  

 

Kontakt:   

MABEWO AG   

Bodenstrasse 20   
CH-6403 Küssnacht/Rigi   
Schweiz    
T +41 41 817 72 00  
info@mabewo.com   

Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Fotovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

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