Nachtma[h]l-en – Was tun wir?

Nachtma[h]len ist ganz einfach und völlig stressfrei! Jeder kann mitmachen, absolut keine Vorkenntnisse sind nötig. Der Veranstaltungsort auch diesmal keine Schule oder Kursräumlichkeiten, sondern ein besonderer Ort für ein genüssliches Nacht Ma[h]l-en.

„Bunte, abwechslungsreiche Genuss Malerei Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten“, so die Idee, denn das Leben ist bunt. Die Teilnehmer lassen sich ein, das Motiv, das gemalt werden soll ist nicht bekannt, die begleitende Künstlerin führt die Teilnehmer Schritt für Schritt durch den Abend. Angefangen von der Leinwand, den Farben, Pinsel, Staffelei und einer erfahrenen Künstlerin bis hin zu genüsslichen Leckereien sind die Teilnehmer versorgt, fröhliches Ambiente mit alten und neuen Freunden und der Entdeckung der neuen Lieblings-Location. All das wird mit genüsslichen Köstlichkeiten in der einen Hand und dem Pinsel in der anderen abgerundet!“, erläutert Jutta Schulte, die das Nachtma[h]len von der ersten Idee 2014 bis zu jeder Umsetzung bei den Eventabenden begleitet.

Was tun wir beim Nachtma[h]len eigentlich?

Diese Frage stellen wir der Künstlerin Editha Janson, die das Event Nachtma[h]len von der Vorbereitung bis zur Schritt für Schritt Durchführung aktiv begleitet.

Editha Janson, 1962 geboren in Mülheim an der Ruhr. 2009-2013 Malausbildung an der „Freien Akademie für Malerei“ ( FAfM) in Düsseldorf bei Jens Kilian, Fort- und Weiterbildungen u.a bei E. Freidzon, O. Kabus, F. Scheinberger, B. Schnieders, A. Wörner und seit 2011 freischaffende Künstlerin in Papenburg / Emsland. Zudem ist Frau Janson Vorsitzende im Kulturring & Kunstkreis Rhauderfehn e.V., Dozentin an der Kunstschule Zinnober in Papenburg, Dozentin an der Kunstschule geistreich* in Dortmund, Mitglied der Deutschsprachigen Urban Sketchers-Grupp. Ach ja, Nachtma(h)len, das Künstlerische/meine Intention in Stichpunkten:

Bildung/Vermittlung/Sinn und Zweck

Nur Grundfarben:
Blau, Rot/Magenta, gelb, schwarz und weiß- kleine Einführung in die Farblehre (nach Goethe) – lernen, wie mische ich meine gewünschten Farben selber, dem Teilnehmer ist dadurch jegliche Freiheit in der Farbwahl und -mischung gelassen.

Kontraste:
Je nach Motiv kleine Einführung in Hell-Dunkel-Kontraste und /oder Komplementärkontraste- wie kommt Spannung in mein Bild, wie mache ich es „dynamischer“.

Perspektive:
Je nach Motiv kleine Einführung in perspektivisches Arbeiten, Vorder-, Mittel-, Hintergrund – Größenwahrnehmung.

Freies Arbeiten ohne „Pausen/Kopie/Durchschlag“

Freies Arbeiten: das Motiv ist nur eine Möglichkeit – der Teilnehmer kann zu jedem Zeitpunkt entscheiden, „auszusteigen“ und etwas ganz anderes malen.

Motiv-Vorgabe als Hilfestellung:
Das vorgeschlagene Motiv dient als Hilfestellung, bis der Teilnehmer sich sicher genug fühlt, eigenen Ideen zu folgen/ sich frei genug fühlt, eigene Ideen zu entwickeln oder eben dem Vorschlag bis zuletzt folgt. Begleitung und Unterstützung erfolgt bei jedem Schritt, für den sich der Teilnehmer entscheidet.

Völlige Wertfreiheit:
Unterstützung und Wertschätzung der Arbeiten aller Teilnehmer.

Kreative Impulse geben:
Die Teilnehmer können ihre eigene Kreativität ausprobieren und erfahren, vielleicht sogar wecken.
Selbstwirksamkeit – Stolz auf das eigene Werk machen.

Jeder kann kreativ sein:
Sehen, dass es verschiedene bildnerische Ausdrucksformen der Kreativität gibt (es gibt nicht nur eine Art, das Motiv zu malen), während des Events Nachtma[h]len. Bei anderen Teilnehmern Ideen finden, sich austauschen, sich inspirieren lassen.

Niedrigschwellig:
Im Schutz der Gruppe arbeiten – viele Teilnehmer sind im Alltag wenig oder gar nicht kreativ, Kreativität ist keine Voraussetzung zur Teilnahme.

Ohne Druck /entspannend:
„Wenn das Bild nichts wird, habe ich immer noch ein leckeres Essen und einen schönen Abend gehabt.“

Was bringt diese Art der Vermittlung?

Die Intention aus Sicht von Editha Janson: „Kunst für alle und jeden. Ein niedrigschwelliges Angebot für ansonsten Kunstferne UND Kreativlinge gleichermaßen.“ Crossover/ Vernetzung von Kunst, Kulinarik, Veranstaltungsort, unterschiedlicher Personenkreise. In Beziehung setzen vonMotiv, Veranstaltung, Ort und Mensch.
 
„Motivsuche und tüfteln: wie schaffe ich es als freischaffende Künstlerin, dass jeder ein gelungenes Werk fertig stellen kann? Trotz Einfachheit und Zeitbegrenzung etwas künstlerisch Anspruchsvolles zu vermitteln, eben KEIN Malen nach Zahlen. Aber gepaart mit dem Überraschungsfaktor, Motiv und die Kulinarik sind nicht bekannt, sondern nur der Ort. Das weckt die Neugier der Menschen“, so Frau Janson.

„Das Ergebnis des Abends als eigenes Kunstwerk sehen (als großes Mosaik), darum finde ich die Gruppenfotos und die Fotos der Werke am Ende so spannend, es ist quasi ein Gemeinschaftskunstwerk entstanden. Für mich ist der Abend eine Kunstaktion. Ein bisschen Entertainment. Der Abend ist fast eine Performance, ich gebe jeden Nachtma[h]l-Abend alles!“, erläutert Frau Editha Janson abschließend. Besonders Eindrucksvoll wird durch das Nachtma[h]len die Empathie und Wertschätzung der Menschen lebendig. Es werden Kontakte geknüpft, der Bekanntheitsgrad steigt und das führt zu neuen Aufgaben, Herausforderungen, Aufträgen und Angebote. Ein besonderes Erlebnis für mich als freischaffende Künstlerin“, freut sich Frau Janson.

Kontakt:

Editha Janson, Mittelkanal rechts 55, 26871 Papenburg, Tel: 04961 / 76238 E-Mail: editha_janson@web.de

 

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